Am vorletzten Aprilwochenende ging es für die Damen-Mannschaft von Studentenstadt Rugby München nach Karlsruhe zum letzten Regionalliga-Spieltag der Regionalliga Süd. Es ging darum den dritten Platz in der Tabelle zu verteidigen und sich damit für das Endturnier aller Regionalligen am 9. und 10. Juni in Heidelberg zu qualifizieren.
Gleich das erste Spiel war das wichtigste, in dem sich die StuSta-Damen gegen Karlsruhe/Freiburg behaupten mussten. Mit einer eingespielten Startaufstellung ging es in das Spiel und dementsprechend stark präsentierten sich die Spielerinnen auch. Sie zeigten mehr Aggressivität als in manchem vorangegangenen Spiel der Saison und konnten sich früh in die Hälfte der Gegnerinnen vorbewegen. Zur Hälfte der ersten Halbzeit kam es zu einem verletzungsbedingten Wechsel: Kadda Träger musste das Feld verlassen und wurde durch Estebana Ortiz auf Position 5 ersetzt. Auch mit dem Wechsel hatte StuSta Rugby München keine Probleme und konnte sich weiterhin, auch durch ein hervorragendes Spiel von Estebana, gegen Freiburg behaupten. Es war ein hart umkämpftes Spiel, in dem sich beide Teams nichts schenkten und aggressiv um den Sieg kämpften. Zum Schluss behielten die Spielerinnen der StuSta aber, durch einen hervorragend verhinderten Versuch der Gegnerinnen noch im Malfeld, die Nase vorn und gewannen mit 15:12, womit bereits nach dem ersten Spiel des Tages der dritte Tabellenplatz und damit der Einzug ins Endrundenturnier gesichert war.
Nach nur einem Spiel Verschnaufpause ging es für unsere Damen gegen den RC Regensburg ins Feld. Die Regensburgerinnen waren nur mit sieben Spielerinnen angereist davon zwei Debutantinnen, was es dem StuSta-Team erwartungsgemäß leicht machte sich zu behaupten. Trotz allem war es ein sehr kontaktlastiges Spiel und wieder zeigte sich, wie bereits im Spiel davor, dass die Verteidigung der StuSta-Frauen in den letzten Wochen deutlich besser geworden ist, da die rettenden „Not-Tackles“ der Nummer 4, Denise Rottmann, immer weniger in Anspruch genommen werden müssen. Obwohl Regensburg in der zweiten Halbzeit deutlich stärker spielte als in der ersten, waren sie doch gegen unsere Spielerinnen chancenlos und das Spiel endete mit 50:0 für StuSta.
Das dritte Punktspiel des Tages gegen den SCN fiel aus, da dieser nicht antrat und wurde daher mit 25:0 für StuSta gewertet.
Zu guter Letzt kam es noch zu einer Begegnung mit Stuttgart in einem Freundschaftsspiel, bei dem nun auch Camila ihr Debut als Prop für die StuSta geben durfte. Das Spiel nutzten die StuSta-Damen, um ein wenig mit den Positionen herum zu experimentieren, was erwartungsgemäß zu einer eher geringen Organisation der Mannschaft auf dem Feld führte, wodurch das Spiel eindeutig von den konsequent stark und aggressiv spielenden Stuttgarterinnen diktiert und gewonnen wurde (25:5). Alles in allem aber ein schönes Spiel zum Abschluss des letzten Spieltags der Regionalliga Süd.
An diesem letzten Spieltag zeigte sich wie gut die StuSta-Frauen in der letzten Saison gelernt haben miteinander zu spielen und wie vorteilhaft es ist mehrere Spielerinnen für eine Position bzw eine Aufgabe im Spiel zu haben. Es war nicht nur der letzte Spieltag der Regionalliga, sondern auch der letzte, an dem die Damen von ihrem Trainer Jan Lippmann begleitet wurden, der jetzt aus beruflichen Gründen seinen Trainerplatz an Martin Schlemmer abgegeben hat. Danke an dieser Stelle für eine tolle Saison.
Die StuSta-Damen haben sich damit bereits in der allerersten Saison überhaupt für das deutschlandweite Endturnier am 9. Juni in Heidelberg qualifiziert und gehören somit zu den zwölf besten 7er-Rugby-Mannschaften in Deutschland. Gleichzeitig ist man damit auch die beste bayrische Mannschaft.
Autor: KT / FO



