StuSta-Frauen verteidigen Platz drei

Insgesamt neun Spielerinnen trafen sich am  Samstag, den 22. Oktober in StuSta-Trikots beim Gastgeber Heidelberger RK. Eine erfreuliche Anzahl an motivierten Spielerinnen für diese Mannschaft, die gerade ihre allererste Saison in der Regionalliga Süd der Frauen spielt. (Die Bilder des Turniers findet Ihr am Ende des Berichts)

München RFC : Stusta Rugby München 0:25 / 12:5

Die erste Begegnung des Tages versprach gleich die spannendste zu werden. Die junge Mannschaft der StuSta konnte es kaum erwarten, sich erneut mit der längst etablierten anderen Münchner Mannschaft zu messen. Bis zu diesem Zeitpunkt war es nur zu drei Begegnungen gegen den Lokalgegner gekommen, von denen StuSta 2 für sich entscheiden konnte. Die Niederlage in Ingolstadt beim ersten Regionalligaturnier dieser Saison hatte man nicht vergessen, und die StuSta-Mannschaft wollte endlich ihre Revanche.

Auch wenn ein Paar Angriffe der StuSta missglückten, so stand die Verteidigung sicher und ließ keinen Gegenversuch zu. Dank einen kurzen Pass von Kapitän Alice Coupel an die Nummer 4, Denise Rottmann, die sofort die sich vor ihr öffnende Lücke nahm, konnte StuSta München mit einer 5:0-Führung in die Halbzeitpause gehen.

Die StuSta konnte Anfang der 2ten Halbzeit weiter an dieser Leistung anknüpfen, jedoch lies die Konzentration langsam nach und ließ den ersten Versuch des Lokalrivalen zu. Die Erhöhung misslang, so dass das Spiel mit dem Gleichstand 5 zu 5 weiterging. Von da an spielte sich das Geschehen hauptsächlich in den eigenen 22 m der StuSta, die sie jedoch gut verteidigte. Kurz vor Abpfiff schaffte es der MRFC jedoch eine Lücke in die Verteidigung zu öffnen und den nur noch kurzen Weg zur Malllinie für seinen Kapitän Larissa Bahrenburg zu ebnen. Die Erhöhung gelang und die Partie endete 12-5 für den MRFC.

Leider war es dem Gegner nicht möglich, durchgehend die vorschiftsmäßige Mindestanzahl von 5 eigenen Spielerinnen auf dem Platz zu stellen, so dass das Spiel letztendlich 25-0 für StuSta bewertet werden musste. Umso spannender verspricht also die nächste Begegnung der beiden Münchner Mannschaften zu werden.

Die StuSta-Mannschaft bedankt sich beim MRFC, dass sie trotzdem angetreten sind und freut sich auf das nächste Spiel dieses Mal gegen die richtige MRFC-Mannschaft, vollzählig und zweifelsfrei hochmotiviert.

SCN/ Heilbronn : StuSta Rugby München 27:5

Bei diesem Spiel wollten die StuSta-Frauen vor allem zeigen, dass sie Rugby spielen können. Der Gegner, der hauptsächlich aus SCN-Spielerinnen bestand, einer der stärksten Mannschaften Deutschlands, würde den Münchnerinnen bestimmt nichts schenken. Es ging also in erster Linie darum, sich nicht dominieren zu lassen und als richtige Gegenspieler aufzutreten. Die erste Halbzeit übertraf in dieser Hinsicht alle Erwartungen, StuSta konnte zwar schwer an den Ball kommen, um einen Gegenangriff zu starten, hielt aber in der Verteidigung besser gegen die Heidelbergerinnen als vermutet stand. Von diesen Erfolgen beflügelt, schaffte es sogar Nummer 4, Denise Rottmann, durch die gegnerische Verteidigungslinie durchzubrechen und einen Versuch zu legen.

Der knappe Halbzeitstand von 12-5 hauchte StuSta einen Funken Hoffnung ein, es könnte doch möglich sein, sich gegen eine so starke und erfahrene Mannschaft zu behaupten. Die Studentinnen waren jedoch nicht in der Lage, das hohe Niveau der ersten Halbzeit auch in der zweiten zu halten, und konnte sich nicht gut und schnell genug an die Auswechsel und also an die neue Mannschaftskonstellation anpassen. Von da an spielte die Mannschaft des SCN ihr Spiel und erhöhte die Punktzahl kontinuierlich bis zum Endstand von 27-5.

Stuttgarter RC : StuSta Rugby München 10:10

Nach 2 Niederlagen wollte die StuSta Ruggerinnen das Turnier mit einem Erfolg abschließen. Dies versprach gegen den Tabellenzweiten aus Stuttgart möglich jedoch nicht einfach zu sein. Wieder begann StuSta die Partie sehr stark. Denise Rottmann, lief entlang der Auslinie bis zur Malllinie und brachte die ersten 5 Punkte. Ein neuer starker Angriff ließ den Ball bis zum Wing wandern und erlaubte es Susan Höfner aus Bayreuth, an der anderen Außenlinie entlang über den Platz zu fliegen und ihren allerersten Versuch für die Mannschaft zu legen. Wie schon während dem ganzen Turnier waren die  StuSta-Mädels leider nicht in der Lage das ganze Spiel lang das starke Niveau zu halten, und sich schnell genug an die sich durch Auswechseln ergebenen Aufstellungsänderungen anzupassen und lies so zwei gegnerische Versuche zu. Da keine der beiden Mannschaften ihre Erhöhungen schafften, endete das Spiel unentschieden 10-10.

Es ging bei diesem Turnier in erster Linie darum den dritten Tabellenplatz zu verteidigen und die neuen Spielerinnen in der Mannschaft und ins Spiel zu integrieren. Diese beiden Ziele gelangen zwar, der Spieltag brachte jedoch ebenfalls die Schwäche der Mannschaft zutage, an denen sie noch arbeiten muss, wenn sie sich weiterhin in dem oberen Drittel der Regionalligatabelle behaupten will.

Sie kann zwar ein gutes Rugby spielen, schafft es jedoch leider nicht, das hohe Niveau ein ganzes Spiel lang zu halten, was ebenfalls an ihre zweite Schwäche liegt, ihr Mangel an Flexibilität. die Mannschaft soll lernen, sich schneller auf die eingewechselte Spielerinnen einzustellen. Ob die Stusta-Mädels das umsetzen könne wird man am 19. November sehen, wenn sie das vierte Regionalligaturnier auf dem eigenen Platz in der Studentenstadt ausgespielt wird.

Es spielten:

Alice Coupel (c)

Nadine Eckstein

Kerstin Trögele

Sonia Hegde

Denise Rottmann

Diana Garcia Baquero

Estebana Ortiz Pinilla (erstes Spiel)

Susan Höfner (Bayreuth)

Marleen Buschmann (Bayreuth)

Spielerin des Tages: Susan Höfner

Autorin: AC

Bilder vom 3. Turnier der Frauen-Regionalliga Süd

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