StuSta 52-7 MRFC

Rekordsieg im Derby!

Bei perfekten, herbstlichen Bedingungen schlägt StuSta den MRFC mit 52:7.

Vom Spielfeld der StuSta am Rande des englischen Gartens in München kann man halten was man will – es gibt mit Sicherheit schöneres Grün – aber an einem warmen Herbsttag ist es unschlagbar! Und so war es am Samstag der perfekte Tag für ein Münchner Rugby Derby in der Studentenstadt. 

Der Matchday begann für die Studenten ungewohnt mit einer Trainingssession eine gute Stunde vor Ankick. Grund dafür: Schwache Trainingsbeteiligung­ unter der Woche, sodass Trainer Umberto Re überhaupt keine Möglichkeit hatte, seiner Mannschaft den Spielplan mitzuteilen. Entsprechend deutliche Worte fand der heißblütige Italiener vor dem Spiel. 

Und sein Konzept schien aufzugehen. Gleich zu Anfang setzte die Mannschaft genau das um, was der Coach verlangt hatte. Der Ball lief über die Stationen und langsam aber sicher kam der Ball in die Nähe des MRFC Malfelds. Am Ende war es eine Überzahl auf der kurzen Seite, die es Chris Weeks ermöglichte, ganz außen zu Punkten. 
So viel soll gesagt sein: Es sollte noch ein Hattrick werden im Derby für den jungen Mann mit wenig Haar. 

Dann allerdings war kurz der Wurm drin. Wohl zu überzeugt von der eigenen Vorstellung, vernachlässigte die StuSta die Basics und als niemand auf einen losen Ball am Boden in der eigenen 22 springen wollte, bedankte sich der MRFC mit einem Versuch neben den Stangen – Stusta 5:7 MRFC.

Genau diesen Wakeup-Call brauchten die Studenten. Eigenen Ankick zurückgewonnen und sofort auf die andere Seite. Erst war es Man of the Match Bambi Weber, der die Linie brechen konnte, dann der Ball auf die Hintermannschaft – eine Pirouette durch die Verteidigung und der Offload kurz vor der Linie wieder auf den verbindenden Engländer, für seine und StuStas Nr. 2. 

Nun spielte die StuSta ihre beste Phase der Partie. Jeder einzelne Ballträger konnte Meter machen, das Kickspiel bedeutete, dass München wenn dann, nur den Ball in der eignen Hälfte hatte. In dieser Phase gab es auch zwei sehr schöne Versuche von Konterangriffen nach gegnerischen Kicks. Zuerst konnte die Hintermannschaft mit schnellen Händen den außen stehenden Stürmer Philipp Buhl freispielen. Der athletische 2. Reihe Experte überraschte den Covertackler dann mit einem graziösen und dennoch entschlossenem Sidestep nach innen und der Weg zur Mallinie war frei. Zu den „Buhl ist Cool“ Rufen den Zuschauer schmetterte der Hüne den Ball auf den Boden. 

Kurz später war es mal wieder Krakenzeit bei den Studenten. Timon Paulus zunächst mit dem gefangenem Kick und dann dem Sprint durch die Verteidigung der Münchner. Abspielen müssen hätte er vermutlich gar nicht, aber in wahrer Apostelmanier gab er den Ball ab um Chris den lupenreinen Hattrick innerhalb von 40 Minuten zu ermöglichen. Halbzeitstand: StuSta 26:7 MRFC.

Zum vierten Mal infolge kassierte die Stusta keine Punkte mehr in den zweiten 40 Minuten. Stattdessen nochmal vier Versuche für die Heimmannschaft. Unser Pick davon kam von Rückkehrer Edu Correia, der seinen allerersten Versuch überhaupt für die Studenten legte und dafür auch deutlich mehr Geschwindigkeit an den Tag legte als später bei seinem #Zeitlupenzulu. Außerdem nutzte Coach Re die zweite Hälfte auch um die komplette Bank schon früh einzuwechseln und so den Spielern mehr Zeit auf dem Feld zu geben. Besonders Ersatzgedrängehalb Lala Saam konnte sich mit zahlreichen Tackles hervortun und bekam auch den Hammer of the Day Titel zugesprochen. 

Alles in allem ein wunderbarer Rugbytag mit einem Traumergebnis für Stusta. Es wurde noch lange an Pauli Jr. gefeiert! Endstand: StuSta schlägt den München Rugby Football Club mit 52:7.

 

Bilder vom Derby findet ihr hier!